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Diabetische Nephropathie

1. DiaPat®-DN Test 
2. Diabetische Nephropathie
3. Risikofaktoren für diabetische Nephropathie
4. Diagnose der diabetischen Nephropathie
5. Probennahme des DiaPat®-DN Tests
6. Validierung des DiaPat®-DN Tests


1. DiaPat®-DN Test 

Der DiaPat®-DN Test stellt eine zuverlässige, nicht invasive Diagnosemethode zur Früherkennung der diabetischen Nephropathie dar. Durch die Analyse von 273 krankheitsspezifischen Proteinen (Eiweißstoffen) im Urin erkennt der Test eine chronische Nierenerkrankung bereits 3 bis 5 Jahre vor dem Auftreten von ersten Symptomen. Der DiaPat®-DN Test wurde in klinischen Studien validiert.

Eine frühzeitige Erkennung und eine entsprechende Behandlung kann dem Nierenfunktionsverlust und der Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie (Dialyse oder Nierentransplantation) vorbeugen und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen, so dass das Nierenversagen deutlich später oder gar nicht mehr erreicht wird. Darüber hinaus ist auch die individuelle medikamentöse Einstellung des Patienten entscheidend. Der DiaPat®-DN Test zeigt in weiterer Folge auch im Monitoring die individuell verträgliche und erfolgreiche Therapie.


2. Diabetische Nephropathie 

Bei der diabetischen Nephropathie (DN) handelt es sich um eine häufig auftretende Erkrankung der Nieren, die in Folge einer langjährigen Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) entsteht. Durchschnittlich 10 - 15 Jahre nach Krankheitsbeginn erleiden 25% - 40% der Diabetiker diese chronische Nierenfunktionsstörung.

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die einen erhöhten Blutzucker verursacht. Ursachen dafür kann zum einen mangelndes Insulin (Typ I) oder mangelnde Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin (Typ II) sein. Als Folge kann der Körper zuckerhaltige Nahrungsmittel, wie Brot, Nudeln, Reis oder Süßspeisen nach einer Mahlzeit nicht vollständig aufnehmen und der darin enthaltene Zucker reichert sich im Blut an. Dies führt zu einem erhöhten Blutzucker, der die kleinen Blutgefäße schädigt, so dass Diabetiker unter einer Reihe von Folgeerkrankungen leiden. Auch die Nieren sind davon betroffen. Eine beginnende Nephropathie verursacht jedoch keine Schmerzen und kündigt sich auch nicht durch Symptome an. Daher ist die Früherkennung besonders wichtig.

Die Nieren erfüllen lebenswichtige Aufgaben - unbehandelt endet der Nierenfunktionsverlust in der Regel tödlich. Die Hauptaufgabe der Nieren besteht in der Filterung: Abfallprodukte werden aus dem Blut entfernt und verlassen über den Urin den Körper. Eine hohe Blutzuckerkonzentration kann die kleinen Blutgefäße, die in der Niere als Filter dienen, beschädigen. Man spricht dann von einer diabetischen Nephropathie.

Eine Nierenschädigung ist gekennzeichnet durch einen langsamen, über Monate und Jahre fortschreitenden Verlust der Filterfunktion der Niere. Dies führt schließlich zum Nierenversagen und der Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie: Dialyse und/oder Nierentransplantation.


3. Risikofaktoren für diabetische Nephropathie 

  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
  • Alter
  • Familiäre Vorbelastung
  • Rauchen
  • Übergewicht

 

4. Diagnose der diabetischen Nephropathie 

Eine diabetische Nephropathie wird im klinischen Alltag normalerweise aufgrund einer Albuminurie und/oder einer veränderten glomerulären Filtrationsrate (GFR) entdeckt. Häufig zeigen diese gängigen Methoden die Nierenschädigung jedoch erst an, wenn die Filtrationsfähigkeit der Nierenkörperchen bereits eingeschränkt ist.

Albuminurie (Proteinurie)
Wird über den Urin eine erhöhte Menge Eiweiß (Proteine) ausgeschieden, spricht man von einer Albuminurie (Proteinurie). Mehr als 1.700 Liter Blut werden täglich von den Nieren gefiltert und Abfallprodukte auf diesem Weg in den Urin abgegeben. Proteine und andere Bestandteile, die der Körper braucht sind zu groß und können die Filter nicht passieren. Sie wandern über das Blut wieder zurück in den Körper. Sind die Filter jedoch beschädigt, gelangen die Eiweißstoffe in den Urin.


Glomeruläre Filtrationsrate (GFR)

Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) misst die Blutmenge, die die Nieren in einem bestimmten Zeitraum filtern. Die GFR wird durch den Kreatininspiegel im Blut (Serum-Kreatinin) angezeigt. Kreatinin ist ein Molekül, das vom Blut in den Urin gefiltert wird. Ein hoher Kreatininspiegel im Blut ist ein eindeutiges Anzeichen für einen Nierenschaden. Eine signifikant sinkende GFR deutet auf eine nachlassende Filtrationsleistung hin und zeigt ein spätes Krankheitsstadium an.

 

5. Probennahme des DiaPat®-DN Tests 

Der DiaPat®-DN Test analysiert den Mittelstrahlurin. Für den Test wird der Mittelstrahl des zweiten Morgenurins in einem standardisierten Urinbecher* gesammelt. Anschließend wird der Urin in die beiliegende Urinmonovette* (Probenspritze) überführt und sofort bei -18°C für mindestens 24 Stunden eingefroren. Der Kühlakku* wird ebenfalls bei -18°C für 24 Stunden eingefroren. Für den Transport wird die Urinmonovette in den Kühlakku gesteckt und in einer Styroporbox* verstaut. Der Versand in das Labor erfolgt in einem speziellen Paket*.

* wird bereitgestellt.


6. Validierung des DiaPat®-DN Tests 

Der DiaPat®-DN Test basiert auf der Protein-Analyse im Urin und ermöglicht die Erkennung einer diabetischen Nephropathie 3 bis 5 Jahre vor dem Auftreten von ersten Symptomen (Albuminurie, sinkende GFR).
Der DiaPat®-DN Test wurde in klinischen Studien validiert und stellt eine sehr zuverlässige* Diagnosemethode zur Erkennung der diabetischen Nephropathie dar.


* Sensitivität 95%, Spezifität 85%.
Für weitere Informationen fragen Sie bitte Ihren Arzt.

 

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