Presseartikel

Innovativer Test vermeidet unnötige Biopsien
DiaPat-Test für Prostatakrebs durch BfArM akzeptiert
Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat den DiaPat-Test geprüft und sieht keinen Anlass, gegen die Angaben über die Sicherheit des Tests, seiner angegebenen Studienergebnisse und einzelnen Testaussagen vorzugehen. Damit steht ein Prostatakrebs-Erkennungs-Test zur Verfügung, dessen Test-Proben aus Urin gewonnen werden. Der DiaPat-Test sah sich von Teilen der Urologen massiven Angriffen ausgesetzt. Diese waren es auch, die das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte anriefen.
Mit dem sehr genauen Test lassen sich unnötige Biopsien vermeiden. "Die Sensitivität" so Prof. Mischak, der den Krebstest entwickelt hat, "ist konkurrenzlos und sehr hoch." Die Biopsienadeln stechen in 30 Prozent der Fälle neben den Krebsherd, soweit er vorhanden ist. Mischak: "Wir wollen die Gewebekrebsbestimmung nicht verdrängen, wir wollen nur den Männern das Leid der Biopsien ersparen, die gar keinen Krebs haben."
Die DiaPat-Methode hat sich wissenschaftlich in den letzten zwei Jahren weltweit etabliert. Im April dieses Jahres wurde die langjährige Kooperation mit der bedeutendsten Gesundheitsbehörde, der FDA/USA (Food and Drug Administration), zur Überprüfung von nebenwirkungen durch Wirkstoffe und Medikamente bekannt gegeben. Aus einer Urinprobe werden bis zu 6.000 Proteine/Peptide mit äußerster Genauigkeit reproduzierbar gewonnen.