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Presseartikel

Artikel in der „Deutschen Apotheker Zeitung“


„Früherkennung von Prostatakrebs auf dem Irrweg?“ Mit diesem Artikel reagiert die Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) auf einen Beitrag über die DiaPat-Technologie im Spiegel Mitte Juni, bei dem hauptsächlich auf die veralteten Daten der Pilotstudie zum Thema Prostatakrebs eingegangen wurde. Nach einer ausgiebigen Analyse der aktuellen Studiendaten zum DiaPat-Test auf Prostatakarzinom („Discovery and validation of urinary biomarkers for prostate cancer“, PROTEOMICS - Clinical Applications 2008) geht die Autorin auf die Vorwürfe von Prof. Semjonow (Uni Münster) ein, der die Aussagekraft des DiaPat-Tests in einer eigens dafür angefertigten „Studie“ mit 18 willkürlich ausgewählten Patientenproben anzweifelt, nachweislich aber an der Entwicklung eines Konkurrenzproduktes beteiligt ist. Auch Prof. Müller vom Universitätsklinikum Bonn, der ebenfalls einen eigenen Test entwickelt, wird um eine neue Stellungnahme zu den aktuellen Studiendaten gebeten, bislang bezogen sich seine Äußerungen immer auf die Daten der Pilotstudie aus dem Jahr 2007.

Prof. Dr. Dr. Bauer, Facharzt für Urologie und Andrologie aus München, äußert sich dem DiaPat-Test gegenüber sehr positiv. Er hält die derzeitigen Screeningmethoden zum Prostatakarzinom, PSA-Test und rektale Untersuchung, für wenig aussagekräftig und nicht spezifisch genug. Prof. Bauer bezeichnet die Untersuchung der Proteinmuster im Urin als „einen Quantensprung in der medizinischen Diagnostik“ und sieht „in der Weiterentwicklung der Proteomanalyse die Zukunft der Krebsfrüherkennung.“ Die Studie von Prof. Semjonow sieht Prof. Bauer als nicht aussagekräftig oder valide an. Auch die Tatsache, dass Prof. Semjonow Ausführungen anhand des nicht wissenschaftlichen Ergebnisses seiner Studie macht, zumal er mit seinem Test für ein anderes Unternehmen in einem Konkurrenzverhältnis zu DiaPat steht, hält Prof. Bauer für unglücklich. Der Patient stehe im Mittelpunkt, er verdiene eine faire, ehrliche und seriöse ärztliche Aufklärung. „Ich sehe es als eine ärztliche Aufgabe für uns Urologen an, unseren Patienten über den Standard hinaus mit Augenmaß neue wissenschaftliche Entwicklungen zugänglich zu machen. Die bahnbrechenden Erkenntnisse der Genom- und Proteomdiagnostik müssen ihren Weg in den klinischen Alltag finden.“

Der ausführliche Inhalt des Artikels kann bei Interesse unter news@diapat.com direkt bei uns angefordert werden.

 
 

 

Erstellt 19/06/2008 von Redakteur